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Update November 2020

Liebe Tibetfreundin, lieber Tibetfreund,

wir möchten Ihnen sehr herzlich für Ihre bisherige Unterstützung des SAVE TIBET Coronafonds danken!

Indien ist nach wie vor der am zweitstärksten von der Corona-Pandemie betroffene Staat der Erde. Trotz der hohen Neuinfektionszahlen sind in Indien sehr viele der Restriktionen wieder zurückgenommen worden, unter anderem Beschränkungen der Bewegungsfreiheit, Schulen werden wieder schrittweise geöffnet. Viele Schülerinnen und Schüler konnten so wieder in ihre Kinderdörfer zurückkehren.

Der Direktor der tibetischen Kinderdörfer (TCV), Herr Thupten Dorjee, berichtete uns mehrmals via Mail von der aktuellen Situation. Auf unseren Beitragsseiten finden Sie eine Zusammenfassung dazu, in der aktuellen SAVE TIBET Info (S.34) unter der Rubrik „Patenecke“ einen ausführlichen Bericht unter dem Titel „Tibetische Kinderdörfer 2020 im Zeichen der Corona-Pandemie“.

Die Kinderdörfer kämpfen durch die pandemiebedingten Belastungen mit finanziellen Problemen und haben um Hilfe gebeten. Einige Patinnen und Paten mussten leider ihre Unterstützung für ihre Patenpersonen zurücklegen, weil sie selbst durch die schwierige Situation ihren Job verloren haben oder/ und in wirtschaftliche Probleme geraten sind. Wenn Sie eine Nachfolgepatenschaft übernehmen möchten, finden Sie die Infos ebenfalls in unserer SAVE TIBET Info (S.39) unter „Patenecke – Nachfolgepatenschaften“.

Eine große Notsituation ist im tibetischen Settlement in Mundgod entstanden. Das Settlement ist die zweitgrößte Ansiedlung von Tibetern und liegt im südlichen Indien. Dort ist die Zahl der Covid-Erkrankten und der Bedürftigen rasant angestiegen, die Hilfsorganisationen vor Ort sind überfordert. Auch hier ist man mit der dringenden Bitte um Unterstützung an uns herangetreten.

Helfen Sie uns bitte weiterhin zu helfen! Vielen herzlichen Dank!

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Spendenaufruf im August 2020

In unserem letzten Spendenaufruf haben wir Sie auf Ersuchen der Tibetischen Exilregierung gebeten, 297 Kinder aus besonders bedürftigen Familien zu unterstützen. Wir möchten uns gerne im Namen der Tibeterinnen und Tibeter bei Ihnen für Ihre großartige Hilfe bedanken!

Es ist mehr Geld als für dieses Projekt benötigt eingegangen. Den Restbetrag konnten wir an Studentinnen und Studenten aus mittellosen Familien weiterleiten, die von der Exilregierung auch als unterstützungswürdig eingestuft wurden. Die Zahl der Covid-19-Neuinfektionen in Indien schnellt weiterhin in erschreckendem Ausmaß nach oben. Die Universitäten sind deshalb geschlossen. Die über das ganze Land verstreuten StudentInnen mussten wegen der Pandemie aus ihren Hostels ausziehen, die eine preiswerte Unterkunft bedeutet hatten. Ähnlich wie in Österreich werden in Indien verstärkt Methoden des E-Learnings eingesetzt, viele der Studierenden haben aber nicht die technischen Voraussetzungen dafür. Eine staatliche Unterstützung gibt es nicht.

Das Altenheim in Dharamsala gibt derzeit nahrhafteres Essen als üblich aus, um die Bewohnerinnen und Bewohner zu kräftigen. Zusätzliche Mehrkosten entstehen durch einen höheren Bedarf an Medikamenten, weshalb man mit der Bitte um einen Beitrag an uns herangetreten ist. Auch hier konnten wir durch Ihre Spenden bereits wertvolle Hilfe leisten.

Um unsere Hilfe weiterhin prompt und wirkungsvoll einsetzen zu können, haben wir einen Corona-Hilfsfonds bei SAVE TIBET ins Leben gerufen, wo alle Spenden, die mit dem Kennwort „CORONA“ von Ihnen eingehen, gesammelt werden. Über diesen Fonds wollen wir ab sofort schnell und unbürokratisch eingehende Hilferufe abwickeln.

Wir planen, diese Aktion bis Ende des Jahres 2020 weiterzuführen. Selbstverständlich werden wir Ihnen berichten, wofür das Geld aus dem Fonds verwendet wurde.

Vielen herzlichen Dank für Ihre Hilfe!

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